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Intro

Willkommen auf der Internetseite von Backseminare-Willems. Wir möchten Ihnen ein kreatives Unternehmen vorstellen und freuen uns Ihnen ein kleinen Einblick geben zu dürfen.

Geschichte

Geschichte des Brotes.

Die Brotherstellung ist mit einer der Ältesten biotechnologischen Prozesse, bei dem sich der Mensch die Mikroorganismen zu Nutze machte. WANN genau das erste BROT gebacken wurde - ob es jetzt 8000 Jahre, 6000 Jahre oder nur 4000 Jahre her ist, darüber streiten sich noch heute die Gelehrten.

Wichtiger ist es jedoch, dass die Menschen auf die Idee kamen, aus einem Brei von gemahlen Körnern und Wasser etwas zu backen. Sie hatten uns aber eins voraus, Sie beobachteten und sahen, dass durch verschiedene Prozesse etwas passierte. Mag es die Säuerung oder Gärung gewesen sein, das Zufügen von Milch, Wein, Bier oder ähnlichem. Das Brot war zu dieser Zeit, nach unseren heutigen Vorstellungen ungenießbar. Es wurde nach dem Backen sofort warm verzehrt ansonsten musste man es zerschlagen und in Flüssigkeit einweichen, damit es wieder genießbar wurde.

Am Anfang wurden Wildgräser verwendet, woraus sich über die weiteren Jahrhunderte die Getreidesorten hervortaten. Im deutschsprachigen Raum wurde überwiegend Gerste und Hafer zu Getreide verarbeitet. Der Roggen kam erst sehr viel später dazu. Durch immer weiteres experimentieren hat sich vor über 250 Jahre der Weizen und Roggen durchgesetzt. Diese beiden Sorten sind backfähiger und bekömmlicher für die Verdauung. Das Klima in Deutschland sorgte für eine Aufteilung in den weizenbetonten Süden und den etwas ruppigeren Norden mit seinem Roggen. Für die Landbevölkerung blieb es erst einmal vorwiegend bei gebackenen Fladen aus Gerste und Hafer, welche mit Bohnen, Erbsen oder Fleisch vermischt wurden.Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war nur dem Klerus / Adel und anderen privilegierten Schichten der Verzehr von Weißbrot vorbehalten. Erst in der Zeit um 1780-1790 war es auch dem gemeinen Volk gestattet, Weißbrot zu verzehren.

Bis um 1840 behalfen sich die Bäcker mit der Hefe, die zur Bierherstellung benutzt wurde - welche aber nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen führte. Im Jahre 1847 erfand Ignaz Mautner Markhof ein Verfahren zur Herstellung von Hefe, die unabhängig der Bierproduktion erfolgen konnte. Damit war der Grundstein für die heutige Hefe gelegt.

Noch bis heute wird in fast allen Hefefabriken der Welt die Backhefe nach dem WIENER VERFAHREN produziert. Während bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts das Brot immer wieder von Zeiten des Mangels und Hungers begleitet war, leben wir seit über 7 Jahrzehnten mit Brot im Überfluß. Wir haben in Deutschland eine Vielfalt und einen gleichmäßig hohen Qualitätsstand aufzuweisen, der in der Welt nirgendwo mehr vorzufinden ist. Deutschland gilt bis heute als das Brotland NR. 1.

Nicht umsonst ist die Rede davon, dass das Deutsche Brot zum Weltkulturerbe ernannt werden soll!


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Rohstoffe

Zur Herstellung der verschiedensten Backwaren dient eine Vielzahl von Rohstoffen und Zutaten. Die Art und Menge der Rohstoffe bestimmt im Wesentlichen die Backeigenschaften und das nachher fertige Brot / Gebäck.

Der Überwiegende Ausgangsrohstoff sind Mahlerzeugnisse aus Weizen oder Roggenmehl. Diese unterscheiden sich noch in verschiedene Typenzahlen durch unterschiedliche Mahlgrade. Sie besitzen die wichtige Fähigkeit durch Zugabe von Flüssigkeit einen Teig zu bilden den man formen, lockern und backen kann. Hafer, Gerste, Mais und Buchweizen bilden eine untergeordnete Rolle.

Zur Herstellung der Teige wird Flüssigkeit benötigt. Überwiegend ist es Wasser - Milchprodukte wie Vollmilch / Kefir / Molke oder ein gutes Bier eignen sich auch, um den Teig schmackhafter und nahrhafter zu machen.

Die weiteren Zutaten haben die Aufgabe, die Brote im Geschmack und Aussehen zu verbessern. Gleichzeitig erhöhen sie vielfach den Nährwert. Durch die große Zahl von Zutaten und den unterschiedlichsten Eigenschaften ist es möglich, Rezepte für unzählige Brote zu erstellen. Hier sind nur einige Zutaten angeführt: Butter, Zucker, Quark, Eier, Ölsaaten, getr. Früchte, Obst.

Die Lockerung des Teiges erfolgt über die natürliche Hefe, den Sauerteig oder künstlich durch Backpulver, Natron und ABC-Trieb.
Das A und O im Teig ist das Salz. Es darf nicht fehlen, da Salz nicht nur Geschmacksverbesserer ist, sondern sich auch günstig auf die Teigbeschaffenheit auswirkt.

Nur durch das genaue Abwiegen der einzelnen Rohstoffe in einem bestimmten Verhältnis erhält man immer eine gleichbleibende Qualität.


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Seminare

Warum in der Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Meine Backseminare finden bei Ihnen vor ORT statt.

SIE möchten gerne eigenständig Brote/Gebäck unter professioneller Anleitung herstellen, haben aber nicht die Möglichkeit, ein Seminar an einem Wochenende zu besuchen.
Ich biete Ihnen die Möglichkeit, mit guten Freunden/Clubs/Vereinen ein solches Seminar vor Ort zu veranstalten. Sie bestimmen den richtigen Zeitpunkt dafür!

Ihnen werden die Grundkenntnisse des Backens - einfach und anschaulich - nahe gebracht und ich weihe Sie in die Geheimnisse der Backkunst ein. Alle Rezepturen sind jahrelang erprobt. Der Schwerpunkt des Seminares liegt darin, das SIE selber einen Sauerteig herstellen können und damit eigenständig Brot backen.

Sie werden Schwarzbrot backen und ich zeige Ihnen, wie Sie aus einem Teig ein abwechslungsreiches, vielfältiges und schmackhaftes Brotbuffet für ihre Gäste erstellen können. Sie werden feststellen, dass es möglich ist, mit einfachen Mitteln das ganze Jahr über eine Vielfalt von Backwaren herzustellen, die Ihnen kein Bäcker bieten kann.

Nicht umsonst gibt es weit über 300 Sorten Brot und fast 1200 Sorten Kleingebäck, um die uns viele Länder beneiden. Sie haben doch sicher auch schon einmal während Ihrer Urlaube in anderen Ländern festgestellt, dass Sie so ein richtig gutes Brot vermissten.



Zum Abschluss des Seminars wird es eine BROT-ZEIT mit den von Ihnen gebackenen Köstlichkeiten geben und Sie werden begeistert von Ihren eigenen Backwaren sein.


Auf Anfrage kann auch ein ganz individuelles Seminar gestaltet werden denn ich stehe natürlich auch für Schulklassen, Firmenveranstaltungen, Kindergärten o. ä. zur Verfügung. Seminarbelegungsplan:


Die blau/fett dargestellten Termine sind bereits ausgebucht!


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Kontakt & Buchung

HerrFrau








Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Unter der Telefonnummer + 49 152 2356 4989 sind wir erreichbar.

Unter der Fax-Nr. + 49 4461 75 92 63 sind wir erreichbar.

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